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News vom Marketing-Club Neckar-Alb
Bentley InnoMed GmbH: Auffallen statt einfach nur mitspielen
MCNA vor Ort // April 2026
Der blaue Himmel über dem Hohenzollern bildete den passenden Rahmen für einen inspirierenden Abend bei Bentley in Hechingen. Die Kombination aus Sunnanväder, Medical Valley und einem Blick hinter die Kulissen eines stark wachsenden Medizintechnikunternehmens stieß auf großes Interesse. Schnell wurde deutlich: Hier geht es nicht nur um Produkte und Wachstum, sondern vor allem um die Frage, wie eine Marke in einem hoch regulierten B2B Umfeld sichtbar wird.
Bentley denkt Marke strategisch
CEO Sebastian Büchert gab Einblicke in die internationale Entwicklung des Unternehmens, den geplanten Markteintritt in den USA und die Bedeutung eines klaren Markenprofils. Auch die Geschichte des Namens Bentley zeigt, welchen Stellenwert Wiedererkennbarkeit hat. Der Name ist prägnant, international und bleibt im Kopf – und das Marketing weiß die Parallelen zum bekannten Namens-Kameraden immer wieder charmant zu nutzen. Für das 2009 gegründete Unternehmen ist genau das ein wichtiger Teil der Markenstrategie.
Während der Betriebsführung durch den Operations Direktor Hartmut Grathwohl wurde sichtbar, wie Bentley Wachstum, Produktstrategie und Markenauftritt zusammendenkt. Das Unternehmen bleibt nah an den Anforderungen des Marktes und setzt auf Lösungen, die die eigene Position stärken. Für Marketingprofis besonders spannend: Bentley behandelt Marke nicht als Begleitkommunikation, sondern als strategischen Erfolgsfaktor.
Von Branding bis BeClub: Marketing, das im Kopf bleibt
Im Vortrag von CEO Sebastian Büchert wurde dieser Anspruch noch deutlicher. Bentley will ein bekannter Player in dieser Branche sein. Dafür setzt das Unternehmen auf plakatives Branding, klare Botschaften und einen selbstbewussten Auftritt. In einem Themenfeld, in dem viele Firmen ähnlich kommunizieren, sorgt genau diese Konsequenz für Aufmerksamkeit.
Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die Nähe zur Zielgruppe. In der Gefäßchirurgie zählen fachlicher Austausch, persönliche Beziehungen und Meinungsführer. Bentley nutzt diese Netzwerke gezielt, um Glaubwürdigkeit aufzubauen und die Marke im Markt zu verankern.
Auch im Employer Branding geht Bentley eigene Wege. Statt vor allem auf Anzeigen zu setzen, schafft das Unternehmen Erlebnisse, über die Menschen gerne sprechen: besondere Partys, kleine Aufmerksamkeiten zu besonderen Meilensteinen und den BeClub (Beachclub) auf dem Parkhaus. Diese Momente sind so „instagramable“, dass Sichtbarkeit intrinsisch entsteht, da die Mitarbeitenden es gerne posten und herumzeigen.
Dazu passen auch die Imagefilme rund um „Peter“. Sie machen die Marke emotional, nahbar und wiedererkennbar. Mitarbeitende und echte Ärzte wirken mit und zeigen, wie authentische Kommunikation funktionieren kann, wenn sie mutig gedacht ist.
Fazit
Der Abend bei Bentley zeigte damit vor allem eines: Sichtbarkeit entsteht nicht nur durch Media Budget. Sie entsteht, wenn Marke, Kultur, Netzwerk und Kommunikation konsequent zusammengedacht werden. Bentley macht vor, wie man in einem spezialisierten B2B Umfeld auffällt, ohne beliebig zu werden.