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JULI 2018 _ Sonnenbühl-Undingen

Sommerlounge im Golfclub Reutlingen-Sonnenbühl e.V. mit Schnuppergolfen

Ein Spiel der Demut

Sommerfrische mag ein altmodischer Begriff sein, bei der Sommerlounge 2018 des Marketing-Clubs Neckar-Alb traf er aber auf angenehme Weise zu. Der Golfplatz in Sonnenbühl bot neben klarer Fernsicht und angenehmen Temperaturen für sportliche Betätigung auch die fürs Networking förderliche Gemütlichkeit. Oder wie es Bernd Ruof, Manager des Golfclubs Reutlingen-Sonnenbühl auf der Terrasse des Clubhauses formulierte: "Wenn es kühler wird, dann rücken wir näher an die Wand."

Für die Herkunft der Sportart gibt es verschiedene Erklärungen aus schotttischen und niederländischen Quellen, zu den populärsten Ursprungsmythen dürfte die Anekdote über den vergleichsweise riesenhaften Hobbit Bandobras "Bullroarer" Took gehören, der dem Goblin-König Golfimbul bei der Schlacht auf den Grünen Feldern mit einem Knüppel das Haupt von den Schultern schlug. Der Kopf flog fast 100 Meter weit und landete in einem Kaninchenbau.

Wie dem auch tatsächlich war, alternative Fakten mochte Hans Steiner, Präsident des Marketing-Clubs, bei seiner Begrüßung nicht bemühen: "Es ist nicht die bestbesuchte Sommerlounge", konstatierte Steiner beim Blick in die Runde. Angst vor dem Umgang mit dem Schläger dürfte eher nicht der Grund gewesen sein, immerhin hatte der Marketing-Club erst im vergangenen Herbst kurze Bahnen in der Reutlinger Stadtmitte bei bester Laune verletzungsfrei bespielt. An der Verköstigung mit Alb-Mozzarella und Barbecue sowie der musikalischen Untermalung mit Acoustic Rock durch Joerg Spaeth an Mikrophon und Gitarre lag's sowieso nicht. Vielmehr war es der Fluch der guten Tat, wie Steiner ausführte: Die Profifußballer des VfB Stuttgart gastierten zeitgleich zu einem Gastspiel in Reutlingen. Und da der Marketing-Club im März ausgerechnet mit einer Großveranstaltung an der Kreuzeiche die Beliebtheit des Brustrings in der regionalen Business-Zielgruppe gesteigert hatte, waren einige Mitglieder unten geblieben.

Die Höhenlage des Platzes mochte Golfclub-Spielführer Michael Reiher als Alleinstellungsmerkmal verstanden wissen.: "Viele Leute, die zu uns fahren sagen, das sei wie ein Tag Urlaub, wegen der Ruhe." Dabei sei in der doch relativ kurzen Saison auf dem Kurs reichlich Betrieb: "Wir haben in dem halben Jahr 70 Turniere." Der Putting-Wettbewerb des Marketing-Clubs zählte da noch nicht einmal dazu. Hans-Georg Finkbohner hatte dabei einen Schlag Vorsprung auf das Quartett aus Edgar Lehmann, Michael Rampf, Melanie Schwarz und Richard Stasch herausgespielt.

Als Prämie gab es Golf-Socken, jeder mit nur einem Loch, aus der Hand von Rolf Wörner, nach eigener Aussage langjähriger Organisator von Veranstaltungen und Marketing-Aktivitäten beim Golfclub. Er warb für die Firmen-Angebote an die Industrie: "Was gibt es besseres für die Atmosphäre in einem Dreischichtbetrieb, als einen Vormittag zu putten? Viele Themen lassen sich im Grünen gut rüberbringen." Und das auch noch mit Humor, wie Ruof bewies, als er die Konkurrenz mit dem kürzesten Golfer-Witz schloss: "Ich kann's."

© 2018 Marketing-Club Neckar-Alb e.V.