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rückblick

DEZEMBER 2015 _ Klostergarten Pfullingen

Networking – Get together beim Marketing-Club

Von Häppchen und Hühnerdieben

Ach, was muß man oft von bösen Kindern hören - ach was, von wegen müssen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des letzten Clubabends 2015 im Bierkeller des Pfullinger Hotels Klostergarten hörten sich das ganz freiwillig an. Viele hatten an Max, Moritz und deren Possen großen Spaß, selbst Audi-Händler Bernd Heusel horchte vergnügt zu. Diese Pointe war freilich nicht abgemalt und aufgeschrieben von Wilhelm Busch, sondern stammte von Michael Prax, der zum Jahresschluss erstmals den Moderator beim Marketing-Club Neckar-Alb gab.

Prax hatte bei seiner Premiere alle Hände voll zu tun, indem er neue Club-Mitglieder auf der Bühne begrüßte (Und jetzt kommt noch Numro vier: Schnupdiwup! Dich haben wir!!) und ein frisch gepichtes, also in der Brauerei Berg neu mit heißem Pech abgedichtetes Holzfass anstach. Buschs wohl berühmteste Zeile "Wer Sorgen hat, hat auch Likör!" passte in mehrfacher Hinsicht nicht in den Kontext: Wirt Hubert Himmelsbach attestierte seinem Gast durchaus Geschick am Zapfhahn, die Stimmung im Keller war ausgesprochen gut und überhaupt stammt der Satz aus "Die fromme Helene". Darum gab es zu Recht Ulrichsbier - Prosit!

Den unterhaltsamen Höhepunkt des von Unterhaltungen geprägten Networking-Abends kündigte Prax mit Freudigkeit, dienstbeflissen und bereit an: Mit dem Vortragskünstler Klaus Tross an der Stimme und dem Pfullinger Musikschulleiter Gangolf Merkle am Kontrabass traten zwei prominente Vertreter der lokalen Kulturszene auf die Bretter, zunächst mit Buschs Bubengeschichten-Klassiker, von dem man besonders schwärmt, wenn er wieder aufgewärmt, später mit eiskalten Geschichten zum viel zu milden Dezember.

Nicht allein in Rechnungssachen soll der Mensch sich Mühe machen. Trotzdem hatte Prax auch noch ein paar Zahlen zum Jahresabschluss 2015 mitgebracht. So hatten sich bei den elf Veranstaltungen rund 500 Teilnehmer eingefunden, darunter ein Viertel Gäste, und dabei 2600 Häppchen verzehrt. Die drängende Frage, die sich aus diesen Daten ergab, wird das Club-Vorstandsmitglied vielleicht Ende 2016 beantworten: Warum ist der Mensch so lecker?

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